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17 Flüchtlinge vermisst Nach Bootsunglück vor Lampedusa 13 Leichen geborgen

Gespeichert von Seebruecke am Do., 10.10.2019 - 07:14

Unter den Opfern der jüngsten Tragödie im Mittelmeer befinden sich viele Frauen und Kinder. In diesem Jahr starben bereits 1.071 Menschen bei der gefährlichen Passage über das Mittelmeer.

Nach dem Bootsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa sind laut den Vereinten Nationen 13 weibliche Leichen geborgen worden. Weitere 17 Menschen, darunter Frauen und Kinder, würden vermisst, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mit.

Innenministertreffen zur Seenotrettung Notfalllösung steht

Gespeichert von Seebruecke am Do., 26.09.2019 - 10:57

Nach jahrelangem Hickhack zeichnet sich eine Minimallösung im Streit über die Seenotrettung im zentralen Mittelmeer ab. Vier EU-Staaten – Deutschland, Frankreich, Italien und Malta – haben bei einem Treffen auf Malta verabredet, Bootsflüchtlinge künftig automatisch aufzunehmen und solidarisch zu verteilen.

Italien, Zahl der Bootslandungen nimmt wieder zu

Gespeichert von Seebruecke am Di., 24.09.2019 - 11:01

In keinem anderen Monat dieses Jahres sind so viele Migrant*innen auf dem Seeweg nach Italien gekommen wie im September. Das liegt aber weder an der neuen Regierung, die in der Sache bisher wenig an der Migrationspolitik der alten Koalition geändert hat, noch an der Präsenz der NGOs im zentralen Mittelmeer. Die Mehrzahl der zivilen Rettungsboote liegt zur Zeit in europäischen Häfen. Ausschlaggebend sind zwei andere Faktoren: zum einen nutzen die Boat-people die Wetterbedingungen, die noch günstig sind, ehe Herbst und Winter die Überfahrt nach Europa nahezu unmöglich machen.

Berlin will Gesetzesänderung für Sichere Häfen - jetzt den Vorstoß unterstützen!

Gespeichert von Seebruecke am Di., 24.09.2019 - 10:44

Berlin will die Blockade der Sicheren Häfen durchbrechen: Der Senat der Hauptstadt fordert, dass die Bundesländer endlich selbst über die Aufnahme von zusätzlichen geflüchteten Menschen entscheiden dürfen. Bisher ist dafür die Zustimmung der Bundesregierung notwendig.

Malta-Einigung ist keine Lösung!

Gespeichert von Seebruecke am Di., 24.09.2019 - 10:41

Heute einigten sich die Innenminister von Malta, Deutschland, Finnland, Frankreich und Italien bei einem EU-Treffen in Malta auf eine Übergangslösung zur Aufnahme und Verteilung von auf dem Mittelmeer geretteten Menschen. Endlich soll es einen freiwilligen Notfallmechanismus geben. Die Vorstellung der genauen Ergebnisse steht noch aus.

Evangelische Kirche will eigenes Rettungsschiff ins Mittelmeer schicken

Gespeichert von Seebruecke am Do., 19.09.2019 - 10:12

Dass im Mittelmeer noch immer Menschen ertrinken, sei nicht hinnehmbar, findet die evangelische Kirche. Gemeinsam mit anderen Organisationen will sie nun ein eigenes Rettungsschiff schicken. Sie erfüllt damit die Forderung einer Basisbewegung.